Corona, wo führt uns der Weg hin…?

Leider trifft das Corona Virus auch uns und das mit ziemlicher Wucht. Durch die Kontaktbeschränkungen ist vieles in unserer Arbeit vorerst nicht mehr möglich. Körperliche Nähe war und ist etwas, das ein Teil unserer Arbeit ausmacht.

Wir waren gerade dabei, uns neue Räumlichkeiten anzumieten, um unsere Arbeit in geeigneten Kurs -und Praxisräumlichkeiten anzubieten. Das haben wir auch erst mal leider auf Eis legen müssen, da wir nicht wissen, wann ein normaler Umgang wieder möglich wird. Unsere Seminare und Workshops können und wollen wir nicht mit Abstandsregeln durchführen. Dies ist schlicht und ergreifend nicht möglich und sinnfrei. Gruppenseminare mit Menschen leben nun mal von Begegnung, Nähe und Interaktion. Dies kann nicht einfach durch Skype oder Zoom ersetzt werden. Noch leben wir alle nicht im Zeitalter von StarTrek oder Ähnlichem, wo fühlbare virtuelle Räume erschaffen werden können und alle Menschen nur Projektionen sind.

Trennung von allem Liebgewonnenen…

Leider ist auch ein sehr bedenklicher Trend zu beobachten, der auch noch durch die aktuelle Corona Situation verstärkt wird… „Trennung“

Trennung der Menschen im sozialen Umgang miteinander. Trennung durch Abstandsregeln… Trennung durch Kontaktbeschränkungen und Verbote im Familien- und Freundeskreis… Trennung durch Homeoffice bei Arbeitskollegen… Trennung durch Spuckschutzscheiben… Trennung durch Masken… Das Lächeln… hinter der Maske verborgen, nicht mehr wahrnehmbar… Da kann auch der tollste und farbenfroheste Stoff, aus dem die Maske genäht wurde, nichts daran ändern. Wir werden zu gesichtslosen Menschen, wahrscheinlich noch befördert durch eine angestrebte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Möglicherweise werden wir dadurch zu maskenbehafteten Zombieerscheinungen… Ohne Gefühl.. ohne Emotion.. Menschen hinter Masken nehmen wir als unfreundlich und gefährlich war… Wir drücken damit gegenseitig aus „Komm mir bloß nicht zu nah…“ Wir wollen nicht gegen Masken plädieren. Das alles kann nur eine kurzzeitige Lösung sein. Dort, wo es am sinnvollsten ist, soll sie auch eingesetzt werden. Jeder muss für sich entscheiden, ob er z.B beim Spaziergehen an der frischen Luft eine Maske tragen möchte…

Das Virus… beziehungsweise die daraus entstanden Folgen, machen uns gewissermaßen sprachlos… Nein wir geben dem Virus keine Schuld… Es tut das, was es tut… Es fordert und fördert unser Immunsystem. Jeder mit einem starken Immunsystem wird sicherlich mit diesem Virus ohne Probleme umgehen können.
Ist das nicht ein großes Wunder welches uns als Mensch zur Verfügung steht? Ein natürliches Abwehrsystem gegen die Abermillionen Keime, Viren und Bakterien, die uns bedrohen könnten. Wir leben in einer friedlichen Symbiose auf Lebenszeit mit Billarden von Mikroben in und auf unserem Körper. Es sei denn, dieses Milieu wird gestört…

Stärkung unseres Immunsystems…

Wir alle benötigen gerade in dieser turbulenten Zeit ein starkes Immunsystem.
Hier einige Beispiele, wie es gefördert werden kann …  auch für noch kommende Infektionen, deren Namen und Erreger noch gar nicht bekannt sind

  • Pestizidfreies und unbelastetes Essen.
  • Eine gesunde und heile Natur mit sauberer Luft und sauberem Trinkwasser
  • Eine gesunde Lebensweise
  • Seinen Körper nicht dauerhaft stressbedingt an seine Grenzen bringen.
  • Innenschau, um sich wieder fühlen zu lernen.
  • Körperliche, aber maßvolle sportliche Betätigung.
  • Das Loslassen von höher, schneller, weiter und spektakulärer.
  • Alles zu lassen, was dem entgegen wirkt: Rauchen, Alkohol, Drogen…
  • Eine gesunde und beglückende Liebesbeziehung zu seinem Lebenspartner
  • Eine glückliche Familie, die einem Halt und Sicherheit gibt
  • Kinder, Enkel, Urenkel
  • und vieles vieles mehr…

Vieles von dem oben Aufgezähltem zeigt uns gerade das Corona Virus und hält uns hier einen Spiegel vor… von dem was uns fehlt und wo ein Mangel herrscht.  Wir haben es jetzt in der Hand und die Wahl wie wir in der PostCoronaZeit unsere Welt (vielleicht neu) gestalten können. Es stehen viele Wege offen.. Es werden hoffentlich die richtigen Entscheidungen sein.. frei von persönlichen Egoismus, pathetischen Gehabe und ideologischer Machtbesessenheit…

Wie soll die Welt nach Corona aussehen…?

Die Frage wird sein, was ist noch wichtig für uns? Wollen wir weitermachen wie bisher oder beginnt etwas Neues und Besseres.. Vielleicht eine Welt wie sie wirklich sein sollte… voller Hoffnung… Harmonie und Liebe… Glück… Heilung… und Freude…

Wie wir für auch uns in der nächsten Zeit mit unserer Arbeit weitermachen können, steht noch in den Sternen. Wir hoffen, dass sich für uns ein Weg und eine Lösung abzeichnet..

Es gibt einen wunderbaren und sehr lesenswerten Artikel von Charles Eisenstein, einem Philosophen unserer Zeit, der uns aus der Seele spricht und wir nicht besser formulieren und ausdrücken könnten.

Viel Freude beim Lesen und bleibt gesund…

“COVID-19 ist wie der Aufenthalt in einer Entzugsklinik, durch den ein suchtkranker Mensch aus seiner Alltagsnormalität gerissen wird. Indem eine Gewohnheit unterbrochen wird, wird sie sichtbar gemacht. Damit wird sie von einem Zwang zu einer Entscheidung. Wenn die Krise abflaut, haben wir vielleicht die Gelegenheit uns zu fragen, ob wir in die alte Normalität zurück wollen, oder ob wir während dieser Unterbrechung unserer Routinen Dinge erlebt haben, die wir in die Zukunft mitnehmen wollen.”

Hier weiterlesen… Charles Eisenstein- Die Krönung

PaarZeit – Unsere Alltäglichen Umstände lassen das nicht zu…

… hören und erleben wir immer wieder als Erklärung, keine Zeit für die eigene Beziehung mehr zu haben. Im täglichen Umgang miteinander ist kaum Raum für das Spüren…, Fühlen… und die notwendige Achtsamkeit, weder für sich selbst noch für den anderen. Wie oft im Laufe eines Tages können wir sagen „Ich sehe Dich“, oder haben unser Herz verschenkt…

Die alltäglichen Routinen sind angefüllt mit unbewusstem Handeln und Automatismen. Ein Abschiedskuss des Partners im Vorbeigehen auf dem Weg zur Arbeit ist so, wie das Setzen eines Blinkers im Auto geworden. Ohne Nachdenken, ohne Bewusstheit, ohne Gefühl… Leere… Vielleicht wurde gerade in diesen Augenblicken eine Mail an einen Arbeitskollegen formuliert…  Nach einem vielleicht stressigen langen Arbeitstag, ausgelaugt durch endlose Besprechungen und Meetings gepaart mit stupiden Routinearbeiten, alles Umstände die einem die Energie abgesaugt haben, kommt man wieder nach Hause und die routinierten und vielleicht ritualisierten Abläufe prägen bis zum Schlafengehen den restlichen Alltag, ohne dass eine wirkliche Kommunikation mit dem eigenen Partner stattgefunden hat.

Paare mit Kindern stecken da echt noch mehr in einem Dilemma. Kinder fordern ihre Zeit ein, die wir ihnen auch geben werden und müssen. Zeit, die ein Paar für sich nicht mehr zur Verfügung hat. Das sind dann die Umstände, die eine gemeinsame echte PaarZeit verhindern. Mehr und mehr kann man sich als Paar verlieren. Das sind langsame und schleichende Prozesse, die eine liebevolle Partnerschaft behindern können. Nach Jahren vielleicht merkt man, dass man sich gar nichts mehr zu sagen hat. Echte Kommunikation findet kaum mehr statt. Vielleicht noch mit Sätzen wie diesen; „Machst Du mal den Fernseher an“; „Hast Du den Müll rausgebracht?“.  Von Liebe und einer erfüllenden Sexualität kann kaum noch die Rede sein. Da gibt es Sätze wie diese: „Heute nicht, ich bin müde, ich hatte einen stressigen Tag“. Wenn das „Heute nicht,“ zum täglichen Mantra wird, dann ist diese Paar- Beziehung  möglicherweise auf einem schwierigen Weg.  Dann kommen Fragen auf wie: „Schatz, wann haben wir wieder Zeit für uns?“, „Wann haben wir wieder Sex miteinander?“  mit vielleicht folgender Antwort.“ Ich hatte einen stressigen Tag, ich brauche heute meine Ruhe“ oder „Wir hatten doch im Urlaub viel Zeit miteinander verbracht“. und „bla bla bla“

Alle diese Ausreden für die Umstände sind ein echter Beziehungskiller. Von all dem Beschriebenen können wir selbst ein Lied singen. Es gab Zeiten, in denen diese Umstände unsere Beziehung in Wallung gebracht hatten. Beruf, Kinder, ein Hausbau, Weiterbildungen, Hobbies, um einiges an Umständen zu nennen, die wir für Ausreden gebraucht haben.

Doch statt sich hinter diesen Ausreden zu verstecken, braucht es eine andere Haltung, um in eine lösungsorientierte Energie zu gehen.

Es gibt einen wunderbaren Vortrag über Umstände und Ausreden – Enten und Adlern- von Bodo Schäfer, einem Mental Coach, dazu der Link auf Youtube

Umstände lassen sich möglicherweise nicht verändern. Sie sind da, ob wir wollen oder nicht. Wir können nur nach Lösungen suchen, die uns die Möglichkeit geben, aktiv aus diesem Teufelskreis auszusteigen.

Ein wichtiger Gradmesser ist, wenn Du auf die Frage: „Wie glücklich und zufrieden bin ich gerade in meiner Beziehung?“, antwortest: “ Sehr glücklich…“ (Super..) oder ein verhaltenes „Geht so…“ oder deinem Innersten eher ein „…das ist schon lange her.. “ auftaucht.  Das können wichtige Hinweise sein, die Dich auf den Weg der Erkenntnis bringen.

Egal wie auch immer die Antwort ausfällt, ist es wichtig, sich für diese Erkenntnis zu öffnen und gegebenenfalls einen Weg zu finden, die Beziehung wieder in die Lebendigkeit zu führen und auch zu pflegen.

Unser Weg aus dieser Erkenntnis war, dass wir angefangen haben über unsere eigene Unzufriedenheit zu sprechen. In einer wertschätzenden und vorwurfsfreien Kommunikation ist es uns auf Dauer gelungen aus dieser Unzufriedenheit, die sich aufgebaut hat, auszusteigen.

Wir haben uns die Zeit genommen und sind in eine wöchentliche PaarZeit gegangen. Hierzu haben wir ein Mal die Woche physisch unseren häuslichen Alltag für ein paar Stunden verlassen und sind an einen neutralen Ort gegangen, an dem wir uns beide wohl gefühlt haben. Dies kann ein Saunabesuch sein, ein längerer Spaziergang, ein gemeinsames Essen beim Lieblingsitaliener u.s.w.

Für uns war es wichtig etwas zu tun, was wir gemeinsam auch im Urlaub machen würden. Dies haben wir sogar im Terminkalender eingetragen und geblockt. Für die Kinder haben wir Babysitter organisiert und uns ein paar Stunden frei genommen. Als sie größer und selbständiger wurden, haben sich unsere PaarZeiten  ausgeweitet auf Wochenenden und Kurzurlaube.
Unsere PaarZeiten sind bis heute zu einem festen und wichtigen Bestandteil in unseren Leben geworden. Dies hat unsere Liebe genährt und vermehrt.

Es gibt eine PaarZeit Regel für Uns:
1 paar Stunden die Woche
1 Tag im Monat
1 Wochenende im halben Jahr
1 Woche im Jahr
Zeit, die wir ausserhalb der häuslichen Umgebung miteinander verbringen – und zwar ohne Kinder und ohne Handy!

PaarZeiten sind HerzensZeiten

Durch besondere Paar-Seminare haben wir eine neue Qualität im PaarSein kennen und schätzen gelernt. Genau diese Qualität möchten wir Euch mit unserem tantrischen Liebestanz-Paarzeit-Seminar vermitteln.

Eine PaarZeit, die durch die gemeinsame Zeit wieder in die Wertschätzung und in die Liebe führt..